Seit Sonntag, dem 20. Juni, steht beim Krematorium in Enschede besondere Gedenkschaukel.
Die Gedenkschaukel wurde von der Denkmal- und Landschaftsarchitektin Leonie Brinks entworfen, um Kinder stĂ€rker mit dem Thema Tod auseinanderkommen zu lassen. Mit den Zehen versuchen, den Himmel zu berĂŒhren, so nah wie möglich an denjenigen heranzukommen, der nicht mehr da ist, zwischen Himmel und Erde schaukeln. Eine Schaukel hat eine tröstende Wirkung: das Hin- und Herwiegen, das TrĂ€umen, das Loslassen der Gedanken und das ZurĂŒckdenken an den geliebten Menschen. Vom Schaukelsitz aus blickt man durch ein Fenster nach oben in den Himmel. Am Rand des Fensters sitzt eine menschliche Figur, die nach unten auf denjenigen schaut, der auf der Schaukel sitzt. Damit wird der Tod symbolisch mit dem Leben verbunden.Â
Der Garten rund um die Schaukel wurde von Stephan Vaanholt mit UnterstĂŒtzung von Robbert Schoolderman, Studenten am Zone.college, entworfen. Der Garten wurde gemeinsam mit Kommilitonen und GĂ€rtnern von Crematoria Twente angelegt.