Einäscherung in unseren Krematorien

Nach der Trauerfeier ist es Zeit für die Einäscherung. Ein endgültiger Abschied, der oft mit praktischen und inhaltlichen Fragen verbunden ist. Da ist es gut, im Voraus zu wissen, wie eine Einäscherung abläuft: sorgfältig, sicher und gemäß den gesetzlichen Vorschriften.

Die Krematorien

Nach der Trauerfeier können Sie den Verstorbenen in kleinem Kreis zum Krematoriumsraum begleiten. Gut zu wissen: Dieser Raum ist in erster Linie ein praktischer Raum und unterscheidet sich daher in seiner Ausstrahlung von den anderen Räumen innerhalb des Krematoriums. Das Einbringen des Sarges wird von zwei Mitarbeitern des Krematoriums vorgenommen. Sie geben immer eine Erklärung zum Ablauf der Einäscherung. Auch die Hinterbliebenen können bei der Einbringung anwesend sein, sofern die Technik und die Planung dies zulassen. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden oder unsere Informationsveranstaltungen besuchen. Wir nehmen uns gerne Zeit, um Ihnen alles ausführlich zu erklären.

Die Einäscherung

Vor der Einäscherung wird die Identität des Verstorbenen überprüft. Dabei kontrollieren wir sorgfältig alle persönlichen Daten. Auf dem Sarg liegt außerdem ein feuerfester Stein mit einer eindeutigen Nummer, mit der wir die Asche nach der Einäscherung identifizieren können. Von der Aula aus können andere Gäste die Erläuterungen zum Einäscherungsprozess und zum Einbringen des Verstorbenen mitverfolgen. Gut zu wissen: Der eigentliche Einäscherungsprozess dauert durchschnittlich anderthalb Stunden. Unsere Filtersysteme und Rauchgasreinigung sorgen dabei für einen sauberen und kontrollierten Einäscherungsprozess gemäß den geltenden Umweltstandards.

Wählen Sie einen Bestimmungsort für die Asche

Nach der Einäscherung bleiben Asche zurück, die wir gemäß den gesetzlichen Bestimmungen einen Monat lang aufbewahren. Danach geben wir die Asche frei, sodass Sie ihr einen angemessenen Bestimmungsort geben können. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Sie können die Asche beispielsweise an einem schönen Ort verstreuen oder in ein persönliches Schmuckstück einarbeiten lassen. An einigen unserer Standorte ist es auch möglich, der Asche einen Gedenkort zu geben, beispielsweise in einem Garten oder Park.

Metalle nach der Einäscherung: Wiederverwendung für einen guten Zweck
Bei der Einäscherung können wertvolle Metalle zurückbleiben, beispielsweise Titan und chirurgischer Stahl aus einer künstlichen Hüfte oder einem künstlichen Kniegelenk. Wir sind Mitglied der Landelijke Vereniging van Crematoria (LVC, Landesverband der Krematorien). Bei allen Mitgliedern der LVC werden Metalle von Orthometals B.V. abgeholt. Der Erlös geht an den Vaillantfonds, der diese Mittel für wohltätige Zwecke spendet. 

In guten Händen
Wir sind Mitglied der Landelijke Vereniging van Crematoria (Landesverband der Krematorien), dem niederländischen Wissenszentrum und Branchenverband für Krematorien. Das bedeutet, dass wir nach den aktuellen Erkenntnissen und Richtlinien der Branche arbeiten.

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Einäschern

Der eigentliche Prozess einer Einäscherung dauert durchschnittlich anderthalb Stunden: Was danach übrig bleibt, wird sorgfältig zu Asche zermahlen.

Unsere Filtersysteme und Rauchgasreinigung sorgen für einen sauberen und kontrollierten Kremationsprozess gemäß den geltenden Umweltstandards.

Sie können jederzeit mit in den Krematoriumsraum kommen, um dort Abschied zu nehmen. Auch die Anwesenheit bei der Einäscherung ist möglich, sofern die technischen Voraussetzungen und der Zeitplan dies zulassen. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden oder unsere Informationsveranstaltungen besuchen.

Vorab überprüfen wir, ob die vom Bestatter bereitgestellten Angaben zum Verstorbenen mit der Nummer auf dem Sarg und den uns bekannten Angaben übereinstimmen. Außerdem befindet sich auf dem Sarg ein feuerfester Stein mit einer eindeutigen Nummer. Dieser Stein wird zusammen mit dem Sarg eingefüllt, sodass wir die Asche nach der Einäscherung jederzeit identifizieren können.

Wir bewahren die Asche einen Monat lang in einem verschlossenen Raum auf, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Danach können Sie selbst über die Asche entscheiden. Sie können sie beispielsweise verstreuen, in ein Schmuckstück einarbeiten lassen oder einen Gedenkort an einem unserer Standorte wählen. Dies ist ohne die Mitwirkung eines Bestattungsunternehmers möglich.