Unsere Streufelder in Enschede

Das Krematorium in Enschede von mehreren Streufeldern umgeben. Jedes Streufeld hat seine eigene AtmosphĂ€re und seine eigenen Merkmale, von intim bis offen, von „reiner Natur“ bis persönlich.

Der Streuteich

Seit kurzem ist es möglich, Asche im Wasser zu verstreuen, wodurch die Asche symbolisch der Natur anvertraut werden kann.

Die Asche kann mithilfe einer biologisch abbaubaren Urne ins Wasser gestreut werden.

Das Deunk

Het Deunk ist der Ă€lteste Streufeld von Enschede wurde 1971, zeitgleich mit der Eröffnung des Krematoriums, in Betrieb genommen. Das Feld, benannt nach dem Stadtrat, der das GrundstĂŒck im Namen der Gemeinde Enschede , ist von Wald umgeben.

Der dazugehörige kleine Gedenkpark ist ĂŒber einen Wanderweg zwischen den BĂ€umen zu erreichen. Hier kann eine GedenkstĂ€tte eingerichtet oder ein Schild an der SteinsĂ€ule angebracht werden. Es gibt einen Blumentisch, aber Blumen dĂŒrfen auch am Rand des Feldes niedergelegt werden.

Wissinksweide

Diese StreuflĂ€che wurde 2010 in Betrieb genommen und ist ein Symbol fĂŒr die Landschaft von Twente: Ein robustes Holztor gewĂ€hrt Zugang zu einem weitlĂ€ufigen, offenen Feld mit weitem Ausblick.

Das Feld ist nach „Wissinks Möl“, der nahegelegenen GetreidemĂŒhle, benannt. Auf diesem Feld finden auch Streuungen statt, bei denen keine Angehörigen anwesend sind. Auf dem runden Granittisch am Rande der Wiese ist Platz, um Blumen zum Gedenken niederzulegen.

Das Elsendal

Das Elsendal ist eine besondere StreuflĂ€che, auf der die Natur im Mittelpunkt steht. Lediglich die GedenksĂ€ule aus Edelstahl kennzeichnet diesen Ort als GedenkstĂ€tte. Die Streuung kann mit der Anbringung einer Gedenktafel an der GedenksĂ€ule kombiniert werden. Zwei imposante Eichen in der Ecke der FlĂ€che wachen ĂŒber die Stille. Entlang des Weges zur Wissinksweide verlĂ€uft ein Steinwall, an dem Urnen zwischen den Felsbrocken im GrĂŒnen stehen. Am Waldrand befindet sich ein Froschteich, und regelmĂ€ĂŸig werden Rehe und Fasane gesichtet.

Auch im angrenzenden Wald besteht die Möglichkeit, die Asche zu verstreuen. Die Streustelle ist durch einen Baumstumpf gekennzeichnet, der langsam verrottet.

Die Pappel

Der Friedhof „De Populier“ verdankt seinen Namen den Pappeln, die hier einst standen. Es ist ein kleinerer und intimer Friedhof, umgeben von hohen Eichen, Fichten und Buchen.

Man gelangt zu dem Feld ĂŒber eine BrĂŒcke, die ĂŒber einen kleinen Bach fĂŒhrt, was dem Ort eine ruhige und abgeschiedene AtmosphĂ€re verleiht.
Auf dem Feld steht eine SĂ€ule, an der eine Gedenktafel angebracht werden kann, oder es gibt eine Gedenkplatte am Rand.

Nirvana

Nirvana ist eine einzigartige StreuflĂ€che, die speziell fĂŒr hinduistische Bestattungsrituale konzipiert wurde. Die FlĂ€che entstand in Zusammenarbeit mit der hinduistischen Gemeinde in Twente und wurde mit Gangeswasser geweiht. Sie wird von Hindus aus dem ganzen Land genutzt, steht aber auch anderen offen.

Die Asche kann in einem fließenden Bach verstreut oder im Boden vergraben werden.

Schmetterlingsgarten

Der „Vlinderhofje“ ist eine StreustĂ€tte, die speziell fĂŒr die Verstreuung der Asche von Kindern vorgesehen ist.

Auf der Wiese steht ein Schmetterlingsbaum mit bunten Schmetterlingen. Zum Gedenken an ein verstorbenes Kind kann ein Schmetterling an den Baum gehÀngt werden, versehen mit dem Namen und eventuell einem kleinen Gedicht oder einem Bild.

Der Elsenbos

Im Gedenkpark in Enschede , die Asche nicht nur im Elsendal, sondern auch im Streuwald zu verstreuen. Die Streustelle wird durch eine Baumscheibe mit einem selbst gewÀhlten Text gekennzeichnet, der langsam verweht.

Der Baumpark

Im Baumpark stehen einige BĂ€ume sowie ihre besonderen Eigenschaften und Geschichten im Mittelpunkt. Die Verbindung zwischen Menschen und BĂ€umen besteht schon seit Urzeiten. Unsere Vorfahren suchten Schutz unter BĂ€umen, ernĂ€hrten sich von ihren FrĂŒchten und NĂŒssen und nutzten das Holz, um GegenstĂ€nde und Bauten herzustellen.

BĂ€ume können Tausende von Jahren alt werden. Sie verbinden uns mit der Vergangenheit und der Zukunft – man denke nur an den Stammbaum. BĂ€ume sind fest in der Erde verwurzelt, strecken sich aber gleichzeitig mit ihren Ästen zum Himmel. Sie stehen oft als Symbol fĂŒr Wachstum, Kraft und StabilitĂ€t.

Die Fichten

Durch einen Bogen in einer Buchenhecke gelangt man zu „De Sparren“, einem kleinen, abgeschirmten Streufeld, dessen Form an einen Halbmond erinnert. An den RĂ€ndern kann nach der Streuung eine Gedenktafel aufgestellt werden. Außerdem befindet sich dort eine GedenksĂ€ule, an der eine Gedenktafel angebracht werden kann.

Das „Sonneveld“ und der „Taxus“

Hinter dem Streuteich liegen zwei Streufelder: das Sonneveld und De Taxus. Das Sonneveld ist nach dem ersten Aufseher des GelĂ€ndes benannt, dessen Dienstwohnung etwas weiter entfernt lag. Das Streufeld De Taxus befindet sich links hinter dem Streuteich. Durch die leichte Anhöhe am Rand hat man einen schönen Überblick ĂŒber das gesamte GelĂ€nde.

Es gibt einen GedenksĂ€ule fĂŒr Gedenkplaketten, und entlang der Felder kann ein Gedenkplatz eingerichtet werden.